Frische Urlauber-Stimmen aus den All Season Parks

Unberührte Natur, abwechslungsreiche Landschaften und vielfältige Gastronomie-Angebote laden an der Mecklenburgischen Seenplatte zum Genießen ein. Unsere Urlauber berichten ganz persönlich von ihrem Urlaub in den Ferienparks Müritz und Mirow.

Sylvia Middel und Ralf Wicharz

Vor circa 10 Jahren verschlug es das Urlauberpaar zum ersten Mal nach Granzow. Obwohl sich das Aparthotel Seepanorama noch im Rohbau befand, waren Sylvias Eltern entschlossen, sich hier ihr festes Feriendomizil zu kaufen. Seitdem kommen auch Sylvia und Ralf regelmäßig.

„Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal seit vier Jahren alleine verreist, denn unsere vierjährige Tochter haben wir bei den Großeltern gelassen“, berichtet Sylvia.

Der besondere Reiz liegt für sie in der herrlichen Natur und der sauberen Luft – nicht unwichtig für die beiden Allergiker. Sie genießen die Ruhe, verbringen viel Zeit mit Lesen und unternehmen dreimal die Woche einen Ausflug. Das führte sie nach Waren, mit dem Kanu bis zum Leppinsee und eine Runde mit dem Fahrrad um den Tollensesee bei Neubrandenburg.

„Wir haben die 40 Kilometer geschafft“, lacht Sylvia, „denn für uns Flachlandtiroler war es dort ganz schön bergig, aber wunderschön.“ Auf dieser Tour entdeckten die beiden Münsterländer in Usadel ein altes Restaurant. „Erst gingen wir halb durch eine Kneipe und Küche in einen schönen Garten, dort baute die Besitzerin alles selbst an. Es gab einfache Hausmannskost.“

Ines Buron mit Familie

„Für mich ist Urlaub, wenn ich mich um nichts kümmern muss“, so Ines, „ich nutze die Zeit zum Lesen und zum Entspannen.“

Urlauberstimmen Ines Buron

Das vor ihr liegende Buch stammt aus der Bücherstube im Mirower Kirchturm. In der ersten Etage kann man dort aus einer reichhaltigen Auswahl Bücher für nur einen Euro kaufen. „An solchen Angeboten komme ich nicht vorbei“, gesteht Ines. Die Furchheimerin ist zum ersten Mal an der Mecklenburgischen Seenplatte. Eine Tante, die bereits seit fünf Jahren in den Ferienpark reist, hat ihrer Familie den Urlaub geschenkt.

„Im Gegensatz zu uns hat unsere kleine Tochter ihren kompletten Aufenthalt bereits verplant und sich selbständig beim Animationsprogramm eingetragen. Außerdem hat sie gleich Kontakt mit dem etwa gleichaltrigen Jungen des Nachbarhauses aufgenommen und seitdem ist sie immer unterwegs, lächelt Ines mit dem Blick zum See, wo sich ihre Tochter gerade im Sandburgenbau übt, da es in ein paar Tagen dazu einen Wettbewerb gibt.

Ein Besuch im Müritzeum und im Flugzeugmuseum in Rechlin stand bereits auf dem Programm. „Mit dem Schiffsanleger vor der Tür sind wir spontan zu einer Tour aufgebrochen“, und Ines ergänzt, „wer hier Langeweile hat, ist selber Schuld.“

Karsten, Patricia, Alina, Katharina und Richard aus Schwedt/Oder

Urlauberstimmen Karsten Patricia

Auch wenn sich die ückermärkische Heimat landschaftlich nicht wesentlich von der Gegend um Mirow unterscheidet, gibt es für die Familie viele Gründe, in den Ferienpark Mirow zu fahren: die Parkgröße, die Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung und die Restaurants.

„Uns gefällt es hier so gut. Wir sind schon zum zweiten Mal hier, wir waren mal in einem Park, der zwar kinderfreundlich, aber nicht erwachsenenfreundlich war. Das ist hier anders. Der See, die Parkgröße, die Restaurants – das ist perfekt für uns“,sagt Patricia.

Richard gefallen vor allem die Go Karts: „Das macht Spaß und die bringen einen schnell von Ort zu Ort.“ Karsten mahnt allerdings auch, dass einige Kinder manchmal ganz schön schnell fahren: „Als Autofahrer muss man sehr aufpassen.“

Bei einem Ausflug nach Mirow haben sie sich das Schloss und die Ausstellung im 3 Königinnen Palais angesehen. In Neustrelitz waren die Kinder im Slawendorf. Dort haben sie Körbe geflochten, mit Speckstein gearbeitet und ein Holzschwert gebastelt, während die Eltern die Innenstadt erkundeten. Kulinarisch entdeckten sie dort den Italiener am Marktplatz. „Die Portionen sind zwar sehr überschaubar, aber dafür wahnsinnig lecker“, so Patricia, „außerdem haben wir in Mirow im Schlosshotel auf der schönen Seeterrasse gegessen und Cocktails im Pfannkuchenhaus getrunken. Beides war spitze.“

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