Urlauberstimmen – vom Spätsommer an der Müritz

Ob als Überraschungsfeier für den Geburtstag der Enkelin, als Zwischenstopp auf der Route Berlin – Ostsee oder angelockt durch den Namen eines bestimmten Sees – unsere Urlauber zieht es aus den unterschiedlichsten Gründen in die All Season Parks, aber alle erzählen gerne von Ihren Erlebnissen an der Mecklenburgischen Seenplatte und in den Ferienparks.

Barbara und Uwe Duske

„Wir sind die Überraschungsgäste für unsere neunjährige Enkeltochter, die gestern Geburtstag hatte“, erzählt Barbara.

Während ihre Tochter mit der Familie in einem Ferienhaus ihren Urlaub verbringt, haben die Duskes für drei Tage ein Appartement gemietet.

„Luxus ist für uns, in Berlin in den Zug zu steigen und bis Mirow fahren zu können“, begeistert sich Barbara, „in dem zauberhaften, einwagongigen Zug von Neustrelitz nach Mirow fühlt man sich, wie auf einer kleinen Zeitreise.“

Das Rentnerehepaar liebt den individuellen Urlaub und kennt die Region sehr gut, da sie hier bereits alles mit ihrem Boot erkundet haben. „Doch für unsere Tochter ist der Park genau das Richtige. Sie möchte nicht immer die Animation für ihre drei Kinder machen. Beim Reiten, Fußballspielen und Schwimmen werden so schnell Freundschaften geschlossen, da können dann auch mal die Eltern entspannen“, berichtet Barbara.

Claudia Vronzeck und ihr Mann Gero Granzow mit den Kindern Felix und Max Vronzeck

Auf der Suche nach einem Urlaubsziel entdeckte Claudia den Granzower See. Ein See mit dem Nachnamen ihres Mannes, da musste sie hin. Nichts konnte dieses Ziel mehr umstoßen. Die vier Waltroper (Recklinghausen) suchten sich einige Monate vorher ihr Ferienhaus und fuhren dann ohne ausführliche Planung zum ersten Mal an die Mecklenburgische Seenplatte.

„Wir sind hier im Niemandsland. Google findet uns nicht, deswegen waren wir bis jetzt mit unseren Fahrrädern nur in Mirow“, lacht Claudia.

Ein Ausflug, der sich auch wegen des tollen selbstgebackenen Kuchens im Stadtcafé lohnte, da ist sich die Familie einig. Die Kinder zieht es vor allem an den See. „Ich schwimme gerne, aber Gokart möchte ich auch nochmal fahren“, sagt der kleine Felix. Das Programm der nächsten Tage steht noch nicht fest. Ein paar Flyer und Zeitschriften helfen bei der Inspiration, aber letztendlich „ist es auch einfach herrlich, hier am See zu sitzen, zu entspannen, zu lesen und Zeit mit der Familie zu verbringen“, stellt Claudia fest.

Angelika und Freddy aus München

„Wir sind der Ruhe und Einsamkeit der Mecklenburgischen Seenplatte total verfallen und haben uns in diese Landschaft verliebt“, schwärmt Angelika.

Letztes Jahr legten Angelika und Freddy während einer Fahrradtour von Berlin an die Ostsee einen viertägigen Stopp im Wellnesshotel in Mecklenburg, dem Aparthotel Seepanorama ein. „Es war gerade Fußball WM und wir haben zusammen mit den Restaurantleuten einige Spiele geschaut, das war sehr herzlich und schön“, so Freddy. Für beide war klar, dass sie unbedingt wiederkommen wollen. Dieses Jahr entschieden sie sich für ein Ferienhaus mit Sauna im Park und erkunden mit Auto und Rad die Umgebung.

„Die Weite, die man hier beim Radeln erlebt, ist herrlich“, begeistert sich Angelika. „Bei uns in Bayern ist es zwar auch wunderschön, aber es ballt sich. So eine Ruhe wie hier, und dass man abends einen See für sich alleine hat, findet man selten.“ Die Fahrradfahrer und Wanderer nutzen Karten, um ihre Touren zu planen. So entdeckten sie einen wunderschönen Uferweg um den Stechlinsee und machten eine Fahrradtour in der Feldberger Seenlandschaft. Sie schätzen das gute Verhältnis zwischen ausgebauten Wegen und Schutz der Natur.

„Die Tothölzer bleiben liegen und jetzt zur Kranichzeit werden einige Wege ab 16 Uhr geschlossen und sind nur noch mit Führung begehbar, das finde ich gut“, sagt Angelika. „Wenn man allerdings in der Nachsaison eine Tour am Montag macht, sollte man sich etwas zu essen mitnehmen, da sehr viele Lokale geschlossen sind“, amüsieren sich beide über ihre Erfahrungen, die sie letztens in der Kleinseenplatte gemacht haben. Letztendlich kehrten sie dann aber im Hafenimbiss in Wesenberg ein.

Gastronomisch waren die beiden auch zufrieden. In der Blauen Maus in Mirow freute sich Angelika über das Angebot von Bioprodukten. Außerdem schätzen beide die preiswerte und gute Küche bei den lokalen Fischern. „Wir haben auch festgestellt, dass die Mecklenburger alte Kaffeetrinker sind“, so Freddy. „In Neustrelitz gibt es viele sehr gute Adressen.“

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