Radrundtour: Granzow – Lärz – Rechlin

Länge: Hauptrundtour: 36 km

Wegbeschaffenheit: Radweg, Feldweg

Schwierigkeitsgrad: leicht

Aktivitäten: Schloss Mirow, Luftfahrtechnisches Museum Rechlin

Einkehrmöglichkeiten: Mirow, Rechlin, Hofcafé Retzow

Kombinationsmöglichkeit: Radrundtour: Rechlin – Schwarzenhof –  Waren

Granzow – Mirow – Lärz – Rechlin – Retzow – Mirow – Granzow

Der Mecklenburgische Seenradweg verbindet Mirow mit dem Müritzort Rechlin. Von der Seebrücke am Südufer eröffnet sich einer der besten Blicke über Deutschlands größten Binnensee. Die Rücktour verläuft über das kleine Dorf Retzow und durch eine einsame Wald- und Feldlandschaft.

Etappe 1 bis Rechlin:

Von Granzow geht es über den Fahrradweg nach Mirow. An der Ampelkreuzung biegt man nach rechts in die Schloßstraße ab und bleibt bis zur nächsten Ampelkreuzung auf dieser Hauptstraße. An der Ampel angekommen, geht es nach links Richtung Schwarz/Starsow, dabei wird die Mirower Schleuse passiert. Am Ortsausgang biegt rechts der Fahrradweg nach Rechlin ab. Er verläuft auf einem alten Bahndamm, wodurch es so gut wie keine Steigung gibt.

Nach circa 4 km biegt nach rechts die Krümmeler Straße Richtung Lärz ab. Es lohnt diesen kleinen Schlenker durch den hübschen Ort zu fahren. Ein kleines Schmuckstück ist die Fachwerkkirche mit verkleidetem Holzturm von 1724. Um wieder auf den Fahrradweg zu gelangen, fährt man zunächst geradeaus Richtung Garz. Am Ortsausgang kreuzt der Weg. Nachdem der Mirower Kanal überquert wurde, liegt an der Ostseite der alte Militärflugplatz Lärz. Heute wird dieser hauptsächlich für kleine Privatmaschinen genutzt. Am Südende gibt es Bestrebungen einen Airpark mit Ferienwohnungen und Hafen zu errichten, doch das Projekt stockt aufgrund fehlender Finanzierung. Der nördliche Teil wird vom Verein Kulturkosmos für Events genutzt. Highlight ist das jährlich im Juni stattfindende Theater- und Musikfestival Fusion, wo bis zu 70 000 Besucher kommen.

In Vietzen gabelt sich der Weg. Geradeaus geht es weiter nach Rechlin, doch die schönere Strecke führt links bis zur Kreuzung durch den winzigen Ort Vietzen. An der Ampel muss die große Straße überquert werden. Nachdem einige Häuser passiert wurden, biegt vor dem Friedhof links ein Radweg ab. Dieser führt durch viel Grün bis zu einem Park. Bleibt man in Ufernähe kommen als nächstes der Yachthafen, das Seglerheim (beide mit Restaurant), die Seebrücke, der Festspielplatz und die Rechliner Mauer. Während des 2. Weltkriegs wurde in Rechlin die größte Erprobungsstelle der Deutschen Luftwaffe errichtet. Nach Kriegsende wurden 4000 Soldaten der Roten Armee mit ihren Familien in Rechlin stationiert. Sie waren von einer Mauer umgeben, deren Reste noch heute zu sehen sind.

Folgt man der Fritz-Reuter-Straße, gibt es an der nächsten Kurve einen kleinen Trampelpfad nach Westen Richtung Müritz. Er endet circa 100 m weiter auf einem kleinen Hügel mit Aussichtspunkt auf die umgebenden Wiesen und die schilfbewachsenen Ufer der Binnenmüritz. Anschließend gelangt man über die Straße Am Höpen oder Alte Post zur Müritzstraße. Nach Süden schließt das kleine Zentrum mit Touristinformation und Supermärkten an. Richtung Norden verläuft der Fahrradweg zur Müritz und nach Rechlin Nord. An der linken Seite liegt der Imbiss Trafostation West II.

Am 2. Kreisverkehr befindet sich das Luftfahrtechnische Museum, das über die Ortsgeschichte, die sowjetische Fliegerei und die Schiffswert Rechlin informiert. Auch Flugzeuge und Triebwerke werden ausgestellt. Der Fahrradweg umfährt das Museum an der Westseite und biegt dann gleich wieder nach Norden ab. Der Claassee wird an der Ostseite passiert. Wenige hundert Meter weiter liegt die Marina, an die gleich das Hafendorf Müritz mit Seebrücke anschließt.

Etappe 2 Rückweg nach Granzow:

Für den Rückweg benutzt man zunächst den selben Fahrradweg wie auf der Hintour. Am 2. Kreisverkehr vor dem Rechliner Zentrum wählt man allerdings die östliche Ausfahrt Richtung Ellerholz. An der Hauptstraße geht es nach rechts. Circa 100 m weiter zweigt an der linken (östlichen) Seite eine Straße ab, die von weiten Feldern flankiert wird.

Nach einigen hundert Metern gibt es einen kleinen Anstieg zu den Sprotscher Bergen. Die Straße schlängelt sich für ein paar hundert Meter durch Sträucher, Bäume und über Hügel. Auf der anderen Seite rollt es sich gut hinab, fast bis nach Retzow. Eine schöne Alleestraße führt durch den Ort. An der rechten Seite liegt ein einfacher Ziegenhof mit kleinem Hofladen. Es gibt verschiedene, schmackhafte Käsevarianten. Man folgt der Straße bis zum nächsten Abzweig nach links. Hinter den Bäumen taucht bald ein hübsches Gutsensemble auf, das gerade saniert wird. Nachdem das Gut passiert wurde, liegt ein Feldweg vor einem, der von einer wunderschönen Allee eingefasst ist.

Die Tour verläuft weiter auf der Straße, die nach rechts Richtung Kotzow abbiegt. An der nächsten Straßenkreuzung geht es wieder nach rechts und anschließend gleich nach links durch ein kurzes Waldstück. Nachdem der Wald durchfahren wurde, schließt ein Feldweg an. Ab jetzt ist der Weg etwas uneben, dafür führt er durch eine schöne Landschaft. Nach circa einem Kilometer kommt eine Kiesgrube. Die Asphaltstraße führt direkt zur stark befahrenen B198, deswegen ist es ratsam die Kiesgrube südlich zu umfahren, also nach links in den Feldweg abzubiegen. Südlich davon liegt Wald.

Die nächste Wegkreuzung befindet sich im Wald. Nach links (Süden) zweigt ein Weg ab, der sich bald zu einer festen, gut fahrbaren Straße entwickelt. Nach circa 2 km passiert man die Jugendherberge Mirow sowie eine Kanustation. Ab jetzt führt ein Radweg parallel zur Straße nach Mirow. Nach circa 1 km erreicht man die Ampelkreuzung, die bereits auf der Hintour passiert wurde. Der Weg bis Granzow ist fortan identisch. Er führt durch den Ort und an der 2. Ampel nach links Richtung Granzow.

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