Die schönsten Geschichten von Ferienhausbesitzern

Die Besitzer der Ferienhäuser im Ferienpark Mirow kommen aus aller Herren Länder. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie erzählen mit einem Schmunzeln im Gesicht ihre Lieblingsgeschichten rund um ihre „Wildgans“ und „Seeschwalbe“ – die ersten Ferienhaus-Typen des Parks am Granzower See. Für das Seenliebe Magazin erinnern sie sich gerne zurück und erzählen eine witzige Anekdote. Nicht immer war es Liebe auf den ersten Blick und einmal war Detektivarbeit gefragt…

Eine „Wildgans“ als Urlaubs-Souvenir

Familie Ertel aus der Oberpfalz in Bayern stellt nach 20 Jahren Urlaub in Mecklenburg Vorpommern eine „gewisse Seelenverwandtschaft“ zwischen den Mecklenburgern und den Oberpfälzern fest. Wohl auch ein Grund dafür, dass die Entscheidung für den Kauf eines „Wildgans“-Ferienhauses relativ spontan erfolgte. Aber zum Beginn der Geschichte: Familie Ertel machte vor besagten 20 Jahren Urlaub auf einem Campingplatz in einem Nachbarort von Mirow. Um die umliegenden Seen zu erkunden, mietete sie ein Boot an der Marina im Ferienpark Mirow. Sie nehmen schöne Eindrücke vom Granzower See wieder mit zurück auf den Campingplatz, ihre Kamera aber lassen sie auf dem Bootssteg zurück.

Gelbes Ferienhaus Wildgans

Die Marina-Betreiber melden sich. Am nächsten Morgen können sie die Kamera gleich wieder abholen. Sie sind zu früh am Steg und machen einen Spaziergang in der Umgebung. Hier entsteht gerade der Ferienpark Mirow – Ferienhäuser stehen zum Verkauf. Familie Ertel liebäugelt schon eine ganze Weile mit dem Kauf eines Feriendomizils, aber soll es wirklich Mecklenburg sein? Aber der Mirower Charme hat sie gepackt und sie bringen die „Wildgans“ als Urlaubs-Souvenir mit nach Hause. Noch heute fahren sie gerne die Strecke Bayern-Ferienpark Mirow, um entspannte Tage im Nationalpark Müritz zu verbringen.

Ein Detektiv macht Urlaub

Bernd Richter ist kein Detektiv von Beruf, aber ein Ereignis in seinem Ferienhaus in Mirow forderte von ihm alle Spürnasen-Fertigkeiten. Schuld ist eine mysteriöse CD. Er erinnert sich nicht wieso, aber eines Tages stellt er das Rollschränkchen für den Fernseher auf den Kopf. Ihm fällt eine kleine Filmkamera-CD in die Hände. Die Neugierde ist geweckt: Was ist da wohl drauf?

„Es könnte ja etwas Lustiges, Witziges, Originelles, landschaftlich Schönes oder sogar sehr Wichtiges drauf festgehalten sein, was schade wäre, wenn es für den Filmer unwiederbringlich verloren wäre!“ – spekuliert Bernd Richter.

Im Urlaub kommt er nicht weiter, ihm fehlt das passende Abspielgerät, also spielt er zurück in der Heimat Sherlock Holmes. Er schaut sich die Filmaufnahmen an: Der Granzower See in voller Pracht, Nummernschilder, Hausnummern – leider nur Vornamen in den Gesprächen. Eine Person kann er ermitteln und ausfindig machen. Richter überrascht ihn am Telefon mit Details aus einem ein Jahr zurückliegenden Urlaub. Es stellt sich heraus, die CD wurde gar nicht vermisst aber man freut sich auf die filmischen Erinnerungen an den Urlaub. Für Richter war die Film-CD ein schöne Bestätigung und besser als jeder Eintrag ins Gästebuch: Auch andere Bewohner seines Ferienhauses verbringen hier eine schöne Zeit.

Ijsselmeer? Segeln geht auch auf der Müritz

Als Münsteraner geht man wegen der Nähe zu Holland eigentlich auf dem Ijsselmeer segeln. Ein Bekannter von Herbert Loffeld erzählt ihm aber von der Müritz. Er habe dort einen Segelführerschein gemacht und sich auch gleich ein Ferienhaus in Ferienpark Mirow gekauft. Loffeld kommt aus dem Staunen nicht heraus, der Bekannte hat keine Zeit mehr zu erzählen, er will veranlassen, dass er ein paar Prospekte zur Info geschickt bekommt. Die Prospekte kommen und wenig später folgt ein Anruf, dann eine Einladung zum Gespräch.

Mirower See

Herbert Loffeld mag das alles nicht so recht glauben. Alles soll so „traumhaft“ sein und dann wird die Hausverwaltung und –vermietung noch übernommen. Er fährt mit seiner Familie nach Mirow und besichtigt das Ferienhaus „Wildgans“. Sein Sohn verguckt sich in die hübsche Tochter des Chefs und plädiert natürlich für „Kaufen!“. Herbert Loffeld willigt ein und blickt mittlerweile auf 18 Jahre Ferienpark Mirow zurück. Er begrüßt, dass das Freizeitangebot im Park stetig ausgebaut wird, denn die Nachfrage danach sei bei den Urlaubern groß. Aber nicht mit allen Entscheidungen des Parks war er zufrieden. Letztlich müssten Verwaltung und Hausbesitzer aber an einem Strang ziehen, er sagt:

„Gern gebrauche ich auch für das Vertragsverhältnis zwischen Ferienpark und Eigentümern das Bild vom „Sitzen in einem Boot“. Nur wenn beide Seiten ihren Verpflichtungen nachkommen und bei der Wahrnehmung ihrer Interessen auch das Gesamtwohl im Auge behalten, kann der Ferienpark Mirow einer weiteren gedeihlichen Zukunft entgegengehen.“

Manchmal einfach nur „Ja“ sagen

Hannelore und Horst Bültge genießen ihren Urlaub im Ferienpark Mirow. Der letzte Tag bricht an. Wieso nicht einmal ein paar Musterhäuser besichtigen und vielleicht ein Ferienhaus kaufen. Haus „Seeschwalbe“ 166 – zu dieser Zeit noch im Rohbau – wäre auch noch zu haben. Sie kommen einhellig zu dem Urteil: „So eine „vermurkste Bude“ würden wir nie kaufen.“ Sie fahren wieder nach Hause. Horst denkt, mit dem Thema sind sie durch. Doch seine Frau schenkt ihm zu Weihnachten eine Woche Urlaub. Wo? Im Ferienpark Mirow.

Bei der Gelegenheit schauen Sie wieder bei Haus 166 vorbei. Der Innenausbau ist noch nicht ganz fertig. Horst sagt einen Satz zu seiner Frau, den er in diesem Urlaub bei jedem Spaziergang wiederholen wird: „Wenn du im September „Ja“ gesagt hättest, so könnte das jetzt unser Haus sein…“. Sechsmal keine Reaktion von seiner Frau. Beim siebten Mal entgegnet Hannelore: „Wenn du das Haus gerne haben willst…“ Dieses Mal bleibt Horst stumm. Es folgt ein verschneiter Tag und aus der 166 hören sie es hämmern und werkeln. Ferienpark-Chef Dr. Limburg begutachtet den Fortschritt, sieht das Ehepaar Bültge und unterhält sich mit ihnen. Das Schicksal hat entschieden: Das Haus sei noch bzw. wieder zu haben. Zwei Mal seien potenzielle Käufer wieder abgesprungen. Dr. Limburg geht wieder und Ehepaar Bültge ist sich einig: Die „total vermurkste Bude“ sollte ihre werden. Eine Entscheidung, die sie nie bereut haben.

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